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3. Liga, Saison 2010/2011, 31.07.2010 |
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1. FC Heidenheim – VfB Stuttgart II 0:0 Heidenheim, Albstadion (8.100 Zuschauer) |
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Der Wüstenfuchs Eigentlich müsste man diesen Report mit einem Haufen Unfähiger (neudeutsch: Deutsche Bahn) beginnen, aber mit überfüllten und verspäteten Zügen gewinnt man heute auch keinen Pulitzerpreis mehr. Für ein wenig Heiterkeit sorgte einzig eine chinesische Touristin, die sich in der Zugtoilette quasi selbst gefangen nahm und ein paar Leuten jenseits der Zelle, die mit allerlei Werkzeugen und Münzen aus aller Herren Länder versuchten die Asiatin vergebens zu befreien. Eine Reisegruppe (fünf Mann, einer davon in Frauenklamotten) fand das dagegen nicht gar nicht lustig, da die seit Stunden verzehrten Alkoholika zu einer Massenpanik in den kleinen Beutelchen namens Blase führte. Bei dieser nicht nur auf mich ziemlich skurril wirkenden Gruppe musste die Transe ständig irgendwelche Püllchen von den anderen kaufen und beim Leeren dieser kleinen Likörchen setzten die sich kollektiv den Verschluss auf die Nase, nachdem sie aber erstmal den überfüllten Wagon mit mehrfachem Klopfen genervt hatten. Danach musste/durfte derjenige, dessen Fläschen den niedrigsten Alkoholgehalt auswies, eine willkürlich von der Gruppe festgelegte Anzahl weitere Pullen von diesem Zuckerwasser saufen, natürlich nicht ohne vorher dieses bekloppte Ritual zu wiederholen. Mit welcher Motivation die Leute heutzutage mit der Eisenbahn reisen! Dagegen ist die Komplettierung der 3. Liga natürlich das einzig akzeptable Motiv sich solchen Knallköpfen auszusetzen. Zeitlich etwas knapp wurde der Geburtsort des Wüstenfuchs Rommel erreicht, aber dank des öffentlichen Nahverkehrs stand ich zehn Minuten vor dem Anpfiff an den Kassen des Albstadions, das heute aber auch schon wieder einen anderen Namen trägt. Aber das passte schon, da der gastgebende Verein (Heidenheimer SB) sich auch einen neuen Namen zulegte (1. FC Heidenheim) und sich dennoch auf seine große Tradition (1846) beruft. Trotz einer ganz munteren Anfangsphase gelang es keinem Akteur das Spielgerät in den Maschen des Tornetzes zu versenken. Für die 8.100 Zuschauer (darunter ca. 300 gut aufgelegte Stuttgarter) war das natürlich unbefriedigend. Die Umarbeiten am Albstadion sind seit ein paar Wochen mehr oder minder abgeschlossen und als Ergebnis gibt eine kleine Tribüne auf der Gegengeraden (früher war das die Haupttribüne) und eine recht große neue Haupttribüne, auf der es viele (und heute kaum genutzte) VIP-Plätze gibt. Die beiden Hintertorseiten sind ebenfalls überdacht und für die Stehplatzbesucher reserviert. Nix dolles, aber es gibt deutlich schlimmere Neu- bzw. Umbauten. |
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Tageskilometer: 916 km mit der Bahn von Schaffhausen via Heidenheim nach Berlin Saisonkilometer: 5.773 km (1.478 km Flugzeug, 2.479 km KFZ, 1.816 km Bahn) zum Vergleich 09/10: 59.940 km: (8.914 km Flugzeug, 24.610 km Bahn, 21.416 KFZ) |
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