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Division 1 Södra, Saison 2009, 14.06.09 |
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IF Sylvia - IF Limhamn Bunkeflo 3:3 Norrköping, Bollspelaren (144 Zuschauer) |
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Für den Sonntag hatten wir eigentlich die Superettan-Partie zwischen Assyriska FF und Ljungskile SK in Södertälje auf dem Zettel, aber da das Stadtbild der Provinzstadt westlich Stockholms laut Hörensagen eher postmodern und industriell geprägt sein soll, schenkten wir uns die Zugfahrt dorthin und machten uns in Norrköping einen schönen Tag. Nach vier Stunden unsystematischem Spazierengehens sammelten wir den immer noch tochterlosen Joacim ein und durchschritten recht zeitig das Drehkreuz zum Bollspelaren. Der IF Sylvia, gegründet 1922, spielte in der letzten Dekade einige Jahre in der Superettan und dümpelt derzeit in der Division 1 Södra, genau wie der heutige Gast, im Mittelfeld rum. Da hatten wir uns also mal wieder eine echte Knallerpartie ausgesucht, welche im Nachhinein bedeutend unterhaltsamer war als der gestrige Kick. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und nach einer halben Stunde stand es sehr zur Freude der (inoffiziell) 300 Zuschauer 3:0. Bis zum Wechsel hatte Sylvia mehrere hochkarätige Möglichkeiten das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Die Gäste aus Malmös Nobelbezirk (Limhamn, Fusion mit Bunkeflo IF erst 2008) brauchten ein knappes Viertelstündchen um auszugleichen. Danach öffneten beide Seiten ihre Verteidigungslinien und stürmten munter nach vorne. Beide Parteien hatten mehr Chancen als der einst so sympathische kleine Arbeiterverein aus Gelsenkirchen in der ganzen abgelaufenen Saison zusammen. Der Ground selbst ist mit nur einer ausgebauten Seite etwas spartanisch eingerichtet, hat dafür aber seinen Charme. Die alte Holztribüne ist überdacht und daneben gibt es noch ein paar kleinere optische Leckerbissen, zum Beispiel die lustige Pressetribüne. |
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Den zweiten Abend verbrachten wir in Grundzügen wie den ersten, nur dass uns das Kochen etwas leichter von der Hand ging und wir dadurch geschmacklich Quantensprünge erzielten. Mit den Confed-Cup-Übertragungen ging der unaufgeregte Tag dann zu Ende. Da der Rückflug erst am Abend von statten gehen sollte, hatten wir noch etliche Stunden, die es sinnvoll zu füllen galt. Wir machten es uns einfach und steuerten das gerade mal 17 km von Norrköping entfernte Söderköping an, das (laut Reiseführer) „wegen der schönen alten Häuser und der engen Gassen […] sehenswert ist“. Diesen Eindruck gewannen wir auch, stellten uns das Städtchen dann doch ein bisschen größer und weitläufiger vor. In Ermangelung echter Alternativen bestiegen wir noch den Ramunderberg (immerhin 73 Meter hoch) und stolperten anschließend orientierungslos im Wald rum. Trotz unseres restriktiven Budgets gönnten wir uns zu Mittag ein Essen, also ein Mittagessen, in einem Restaurant direkt am Göta-Kanal, der Nord- und Ostsee verbindet. Bei einer sehr lässigen Atmosphäre ließen wir es uns gut gehen und wohlgenährt erkundeten wir den Rest der Stadt, u. a. auch die Drothemskirche, wo sich allerdings die dort versammelten Einwohner wenig erfreut über unser Erscheinen zeigten. Ob das mit dem dort ausgestellten offenen Sarg zu tun hatte, blieb für uns ein Geheimnis. Mit Bussen ging es am späten Nachmittag via Norrköping zurück nach Skavsta, um dort überpünktlich den Vogel gen Heimat zu besteigen. Schöne relaxte Tour. |
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Tageskilometer: 814 km: 744 km Flug Skavsta - Berlin, 70 km Bus Norrköpping - Skavsta Saisonkilometer: 57.219 km: 15.455 km Flugzeug, 29.049 km Bahn, 12.355 km KFZ, 360 km Bus zum Vergleich 07/08: 63.094 km: (34.822 km Flugzeug, 15.407 km KFZ, 10.895 km Bahn, 1.157 km Bus, 490 km Schiff) |
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