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So, das war es aber wirklich mit der Saison 06/07; dieses letzte Murmelspiel noch und dann geht es in die wohl verdiente Sommerpause. Die „grupa zachodniopomorska“ der vierten polnischen Liga spielte den letzten Spieltag aus und daher ging es wieder nach Pomorze, genauer nach Pyrzyce, dem einstigen Pyritz. Da ich nicht genau wusste, was für ein schmuckes Stadion bzw. trostloser Sportplatz mich dort erwartet, wurde das Ziel so ausgewählt, dass falls die Variante trostlos herausgekommen wäre, ich weiter nach Stargard Szczecinski gefahren wäre, denn dort hätte mich ein ganz ordentlicher Ground erwartet. Der Konjunktiv ist jetzt Geschichte, drum ging es gemütlich in damenhafter Begleitung ziemlich früh los, um ja keinen Stress aufkommen zu lassen. Das erste Verkehrschaos ließ auch nicht lange auf sich warten, denn die wichtigste West-Ost-Tangente der Hauptstadt war wieder einmal gesperrt, diesmal wegen eines Straßenfestes für Menschen die gleichgeschlechtliche Liebe praktizieren. Danach lief es einigermaßen flott, nur die vielen Blitzer auf der B158 Richtung Bad Freienwalde nervten ein bisschen. Der erste (richtige) Ort hinter der Grenze hieß Chojna, welcher wie alle Orte in Pommern auf eine deutsche Geschichte und Namen (Königsberg in der Neumark) verweisen kann. Aber fußballerisch ist dies ein nicht ganz uninteressanter Ort, denn nach einer absolut zuverlässigen Quelle (Hörensagen) soll MKS Odra Chojna über ein ganz attraktives Stadion verfügen. Die ca. 30 km bis Pyrzyce führten uns dann weiter durch sehr kleine und vor allen Dingen sehr verschlafene Nester. Da das Stadion eben eher ein Stadion als ein Sportplatz war, nutzten wir die gewonnene Stunde zum Flanieren durch das ehemalige Pyritz, was wir uns aber hätten schenken können. Mehr als pünktlich waren wir daher im Stadion OSiR und damit wesentlich früher am Ort des Geschehens als das Team aus Rewal, das erst fünf Minuten vor dem offiziellen Kickoff am Stadion eintraf. Der Schiedsrichter kannte allerdings kein Erbarmen und pfiff die Partie um die goldene Ananas mit nur fünf Minuten Verspätung an. |
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| Spiel und Stimmung: |
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Kein Wunder, dass gerade die Gäste nicht ganz frisch wirkten und die Hausherren daher ein leichtes (und auffallend unterhaltsames) Spiel hatten. Der Zuschauerzuspruch hielt sich dagegen arg in Grenzen, bestenfalls 150 Zuschauer verfolgten dieses muntere Spielchen. Obwohl sich im „Gästeblock“ ein Dutzend Jugendlicher angesammelt hatte, kamen die garantiert nicht den weiten Weg von der Ostsee hier her. |
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| Stadion: |
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Der erste, zweite und dritte Eindruck beim Betreten des Stadions war grün. Grüner Rasen, grüne Bäume, grüne Zäune und grüne Schalensitze. Ausgebaut ist nur eine Seite, die aber dafür relativ fett mit zehn sehr breiten Betonstufen. 2/3 davon sind mit grünen und gelben Schalensitze ausgestattet. Eine Überdachung fehlt ebenso wie eine Flutlichtanlage. Laut offizieller Angaben beträgt die Maximalkapazität 4.000 Zuschauer (davon 2.000 Sitzplätze). |
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Tageskilometer: 323 km von Berlin nach Pyrzyce und zurück Saisonkilometer: 44.890 km (21.098 km KFZ, 15.117 km Bahn, 7.284 km Flugzeug) zum Vergleich 05/06: 46.387 km (11.183 km KFZ, 24.473 Km Bahn, 10.984 km Flugzeug, 690 km Bus, 288 km Schiff) |
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Zweifache Grüße nach Eberswalde |
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