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          Oberliga Westfalen, Saison 06/07, 04.03.07                       

 

    2:1

FC Schalke 04 - SpVgg Erkenschwick

 

Gelsenkirchen, Fürstenbergstadion (500 Zuschauer)

 

 

Von Scholven ging es dann über Buer und Erle nach Horst. Im südlichen Buer unweit der Halle kickt Westfalia Buer im Stadion Lohmühle, aber an diesem Sonntag hatten beide Teams ein Auswärtsspiel. In Erle, etwa 300 Meter von der Lohmühle entfernt, gab es dann im „Schalker“ eine Gulaschsuppe für 2,80 Euro. Kein echter Gaumenhammer, aber durchaus nahrhaft. Das Süppchen war noch nicht gänzlich verdaut, da standen wir schon im Fürstenbergstadion in Horst, der Heimat der Husaren.

Kurz vor dem Anpfiff lief mir dann noch Torf aus Doofmund über den Weg, der aber eigentlich die Orange-Grün-Weißen aus Bremen unterstützt. Somit war auch hier wieder für gute Unterhaltung gesorgt.

 

Spiel & Stimmung:

 

Da Herne keine Lizenz für die Regionalliga beantragt hat, werden wohl Lippstadt, Verl und Münster die Meisterschaft unter sich ausmachen. Schalke II hat bestenfalls noch Außenseiterchancen. Für Erkenschwick geht es wieder nur um den Klassenerhalt, bleibt zu hoffen, dass sie drin bleiben.

Ein wenig glücklich kamen die Schalker zu drei Punkten. In der ersten Halbzeit war die Führung noch verdient, doch im zweiten Durchgang spielten eigentlich nur die Gäste, die von vielleicht 100 Fans unterstützt wurden.

Tore: 1:0 (5. Min.) Ohnesorge, 1:1 (20 . Min.) Westerhoff, 2:1 (30. Min.) Dallevedove

 

 Stadion:

 

Auf dem heutigen Nebenplatz (Gelsenkirchen, Fürstenbergstraße)  bauten sich Vereinsmitglieder einen einfachen Sportplatz. In der ersten Oberligasaison 1947/48 spielte man noch auf diesem Ascheplatz (In der Oberliga West wurde man nach Dortmund und Katernberg Dritter noch vor Schalke und Fortuna Düsseldorf und zog damit in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft ein). Als in der zweiten Oberligasaison ein Rasenplatz gefordert wurde, legten wieder Mitglieder diesen an und errichteten gleich noch eine kleine Tribüne (diese brannte 1954 ab). Als führender Fußballclub in Gelsenkirchen (Schalke qualifizierte sich erst 1951 für die Endrunde) ließ die Stadt den Ausbau des Stadions zu. Das Spielfeld wurde verlegt (da wo es auch noch heute ist) und mit Wällen, Betonstufen versehen sowie mit einer Laufbahn umgeben. Im Jahre 1956 wurde die Haupttribüne errichtet, auf denen in den letzten Jahren schöne blaue Schalensitze installiert wurden. Das Fürstenbergstadion ist eine echte Augenweide, in der man die Tradition des Vereins förmlich riechen kann. Der Zuschauerrekord datiert aus dem Jahre 1957 (Oberliga West) gegen den FC Schalke 04 mit 25.000 Besuchern.

 

 

 

Tageskilometer:                  520 km von Gelsenkirchen nach Berlin

Saisonkilometer:          31.525 km (16.688 km KFZ und 6.553 km mit der Bahn und 7.284 km mit dem Flugzeug)

zum Vergleich 05/06: 46.387 km (10.984 km Flugzeug, 24.473 Km Bahn, 11.183 km KFZ, 288 km Schiff, 690 km Bus)

Grüße an Torf

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