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Cottbus, Stadion am Stadtring (80 Zuschauer) |
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Das heute mal wieder die Bundesliga auf dem Speiseplan stand war klar, unklar wie eine Hühnerbrühe war allerdings die Vorspeise. Nach etlichen Stunden im Netz war trotz intensiver Suche kein 11-Uhr-Kick in Polen zu finden, zumindest nicht bis zur 5. Liga. Ergo musste was in Cottbus her, wo die meisten Amateurkicks um die Mittagszeit angestoßen wurden. Die Entscheidung wurde einstimmig getroffen, d. h. es war wieder jemand mit und dieser jemand hieß Renato, der mich und meinen Verein schamlos ausnutzte um die Bundesliga zu komplettieren. Aber die Quittung hat der Gute bekommen, denn seit Samstag ist er in der Lausitz als Schalke-Renato (bzw. Roberto) aus dem Ruhrgebiet bekannt. Im Vorfeld unserer Recherche stießen wir auf einen kleinen sympathischen Verein, der zwar nur in der siebten Liga kickt, aber dafür über ein ganz ansehnliches Stadion verfügt. Nach einigen Emails stand dann der Plan und da unsere anspruchslosen Fußballherzen nach dem geilsten Sport wo gibt lechzten, standen wir bereits um 11:30 Uhr vor den Stadiontoren um uns vor der Vorspeise noch ein Entree in Form des Kreisklassespiels (2. Kreisklasse Niederlausitz) reinzupfeifen. Nun will ich die werte Leserschaft nicht mit einem Spielbericht quälen (selbst wir bekamen bei den Darbietungen zwischen BSV Cottbus-Ost II und dem SV Fehrow Augenschmerzen), aber um der Chronistenpflicht genüge zu tun, sei geschrieben, dass das Spiel 0:3 vor exakt 11 Zuschauern ausging. Einen Großteil der zweiten Halbzeit verbrachten wir allerdings im Vereinsheim, wo nicht nur Kaffee und Wurst günstig gereicht wurden, sondern auch nett geschwätzt wurde. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an Frank Lyttko, der sich verbildlich um seine Gäste kümmerte. Pünktlich zum Anpfiff des Spiels gegen den SV Dissenchen 04 (viel Spaß beim aussprechen) nahmen wir dann unsere Plätze ein. Nach der Mannschaftsvorstellung wurden wir dann noch den Zuschauern akustisch vorgestellt („Marc und Renato aus dem Ruhrrevier“), was uns dann zwar ein bisschen peinlich, im Nachhinein aber auch ganz lustig war. |
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Spiel & Stimmung: |
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Gespielt wurde, das gar nicht mal schlecht. Optisch überlegen waren die Gäste, die aber schon nach zehn Minuten durch einen krassen Abwehrfehler zurücklagen. Zwanzig Minuten fiel dann der verdiente Ausgleich in Form eines gut vorgetragenen Angriffs. In der zweiten Halbzeit gab es dann leider nicht mehr viele Höhepunkte. Tore: 1:0 (30. Min.) Szonn, 1:1 (30. Min.) Dubrau. |
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Stadion: |
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Das Stadion am Stadtring liegt, wie der Name schon sagt, am Stadtring (genau wie das Stadion der Freundschaft). Auf drei Seiten gibt es sechs- bzw. sieben schöne alte Stufen zu bestaunen, nur hinter einem Tor gibt es einen unbebauten Grasswall. Auf einer Längsseite gibt es neben dem obligatorischen Sprecherturm noch etliche Schalensitze (ich tippe mal so um die 200) die schick in blau, orange und schwarz gekleidet sind. Auf der anderen Geraden befinden sich noch ein paar alte Holzbänke. Alles in allem eine sehr kultige Anlage, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Der Eintrittspreis liegt bei drei Euro und Speis und Trank in dem funkelnagelneuen Vereinsheim werden ebenfalls kostengünstig gereicht. |
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Tageskilometer: 145 km von Berlin nach Cottbus mit dem KFZ Saisonkilometer: 14.530 km (12.486 km KFZ und 2.044 km mit der Bahn) zum Vergleich 05/06: 46.387 km (10.984 km Flugzeug, 24.473 Km Bahn, 11.183 km KFZ, 288 km Schiff, 690 km Bus) |
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Grüße und besten Dank an Frank |