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Erkner, Erich-Ring-Stadion (337 Zuschauer) |
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Erkner – die Stadt zwischen Wäldern und Seen – war an diesem Freitagabend Gastgeber für das Erstrundenspiel im Landespokal Brandenburg. Kann man mal mitnehmen und leicht verspätet zuckelte der Regionalexpress gen Osten. In Erkner angekommen war das Staunen ob des massiven Polizeiaufgebots groß, denn das Sicherheitsrisiko schien mir persönlich nicht sonderlich hoch. Aber damit der Einsatz nicht ganz vergeblich war, konnte man die grünen Männchen gut als Wegweiser nutzen. Pünktlich zum Anpfiff betrat ich das Stadion über den Gästeeingang und steuerte dann doch den „Heimblock“ an, wo Renato einen schicken Stehplatz am Geländer für mich angewärmt hatte. |
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Spiel: |
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Langweilig ohne Ende. Das Spiel hatte bestenfalls Testspielcharakter. Erst zur zweiten Halbzeit münzten die Gäste ihre optische Überlegenheit in Tore um. Tore: 0:1 (57. Min.) Ben-Hatria, 0:2 (59. Min.) Moritz (FE), 0:3 (79. Min.) Lücke, 0:4 (88. Min.) Lücke |
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Stimmung: |
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Ca. 100 Gästefans versammelten sich auf der Gegengeraden, wovon gut ein Viertel ab und an mal für Stimmung sorgte. Alles nicht der Bringer, aber besser als nix. |
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Vereine: |
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Der SV Erkner wurde im November des Jahres 1920 gegründet und feierte gemeinsam mit 6.000 Zuschauern im Jahre 1927 in einem freundschaftlichen Vergleich mit Tennis Borussia Berlin (2:8) die Einweihung des Sportplatzes am Dämeritzsee. Nach 1945 trat der Verein unter dem Namen BSG Chemie Erkner an, konnte aber sportlich nicht auf sich aufmerksam machen. Im Jahre 1991 folgte die Umbenennung in FV Erkner. Nun misst sich der Club in der Landesklasse Ost u. a. mit dem Neuzeller SV, Aufbau Eisenhüttenstadt oder Blau-Weiß Podelzig. Die SG Babelsberg wurde 1945 als Nachfolgeverein des VfL Eintracht 06 Babelsberg gegründet. 1949 folgte die Umbenennung in BSG Märkische Volksstimme Babelsberg und 1950 in BSG Rotation Babelsberg. Danach auch als SC Potsdam bzw. BSG Motor Babelsberg bekannt. Ab 1969 nannte sich der Verein BSG DEFA Babelsberg, bis er 1990 in SG Fortuna Babelsberg umbenannt wurde und kurz danach unter SV Babelsberg 03 firmierte. |
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Stadion: |
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Das ehemalige Stadion am Dämeritzsee wurde am 30.08.2003 nach eine ehemaligen Spieler und Funktionär in Erich-Ring-Stadion umbenannt. Die Anlage ist überraschend gut ausgebaut, denn auf der Gegengerade gibt es zahlreiche Naturstufen mit vielen Wellenbrechern und Sitzbänken. Gegenüber gibt es bis auf die Sozialräume nicht viel zu bestaunen. Auch die Seiten hinter den Toren sind nicht ausgebaut. |
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Nach dem ziemlich freudlosen Spiel war zumindest die Rückreise einigermaßen kurzweilig. Grund dafür war das eingangs schon erwähnte Polizeiaufgebot. Dieses führte gut 50 Babelsberger Fans die Wahnsinnsstrecke (Stadion – Bahnhof) von ca. 1.000 Meter mit kompletter Begleitung durch den Ort und sperrte sinnloserweise auch noch die ganzen Hauptverkehrsstraßen ab. Verschwendung von Steuergeldern rules. Mit drei (ich wage es kaum zu schreiben) Herthanern und Renato ging es dann mit dem Regionalexpress wieder zurück Richtung Westen, wo auch selbst hier die staatlichen Ordnungskräfte in Grün, Schwarz und Zivil wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend liefen. Denn ein auf der Zugtoilette urinierender Fußballfan ist natürlich ein potentieller Sachbeschädiger. |
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Tageskilometer: 62 km mit der Bahn von Berlin nach Erkner und zurück Saisonkilometer: 5.463 km (3.621 km KFZ und 1.842 km mit der Bahn) zum Vergleich 05/06: 46.387 km (10.984 km Flugzeug, 24.473 Km Bahn, 11.183 km KFZ, 288 km Schiff, 690 km Bus) |
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Grüße an Renato, Ludwig und seine Kumpels |