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Der Flug von Berlin nach Kiew war angenehm und bis auf ein paar kleinere Schwierigkeiten bei der Einreise konnte dann das dritte Taxi (die beiden vorherigen Transportkandidaten entsprachen leider nicht meinen Preisvorstellungen) bestiegen werden. Die gut 40 Kilometer mit dem Wolga 3310 wurden in Rekordzeit bewältigt und das Hotel am Sewastopolplatz nach einer halben Stunde erreicht. Nach kurzem Aufenthalt ging es dann erst mal zu Fuß Richtung CSKA-Stadion, wo der gleichnamige Zweitligist seine Heimat hat. Dazu brauchte man nur den Povitroflots’kyl Prospekt runter laufen, aber die Relation der Entfernung zwischen Stadtplan und Realität ließ schon erahnen, dass Kiew nicht gerade ein kleines Nest ist. Endlich am Stadion angekommen, waren die Tore glücklicherweise offen und so stand der fotographischen Tätigkeit nichts mehr im Weg. Aber anscheinend bin nicht nur ich auf die Idee gekommen, das Stadion an diesem Spätnachmittag zu besuchen, denn ein paar hundert Einheimische saßen kreuz und quer verteilt auf den Tribünen. Als dann noch zwei Mannschaften mitsamt einer Schiedsrichtercrew das Feld betraten, war das Glück perfekt. Nachdem ich durch achtmaliges Nachfragen endlich einen englischsprachigen Ortsansässigen fand, konnte der mir dann die alles entscheidenden Information geben, dass sich auf dem grünen Rasen die Mannschaften von FK Arsenal Kiev und FK Inter Baku zu einem freundschaftlichen Vergleich trafen. Das erklärte dann auch, dass die Kassenhäuschen unbesetzt waren und sich die Zuschauer gratis an diesem Event laben konnten. Zwar hatte ich mir die Vorgabe auferlegt ohne ein Testspiel über die Sommerpause zu kommen, aber da scheißt man doch mal ganz schnell auf das Geschwätz von gestern. |
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| Spiel: |
Testspiel eben... Tor: 1:0 (???) |
| Stimmung: |
Testspiel eben... An einem Dutzend Jugendlicher ging diese Partie nicht emotionslos vorbei und so gibt es an dieser Stelle von vereinzelten Begeisterungsstürmen unter den Zuschauern zu berichten. |
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Stadion: |
Während das Eingangstor noch einen recht soliden Eindruck machte, konnte das Innere des Stadions rein statisch betrachtet, wenig überzeugen. Aber gerade die abgebröckelten Blockaufgänge oder die alten und maroden Holzbänke verleihen der Spielstätte einen ganz besonderen Charme. Klassischerweise müsste man vom ZSKA-Stadion als einem reinen All-Seater sprechen, allerdings sind bei einem Hintertorblock die Bänke abmontiert worden. Überdachte Plätze, sieht man einmal von dem Pressebereich ab, gibt es gar nicht und die Laufbahn ist einfach überbetoniert worden. Das Fassungsvermögen müsste bei ca. 10.000 Zuschauern liegen. |
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Tageskilometer: 1.500 km mit dem Flugzeug von Berlin nach Kiew Saisonkilometer: 3.778 km (1.500 km Flugzeug, 1.764 Km Bahn und 514 km mit dem KFZ) zum Vergleich 04/05: 39.952 km (23.213 km PKW, 5.677 km Bahn, 10.962 km Flugzeug) |
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