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Mülheim, Stadion am Blötter Weg (ca. 700 Zuschauer) |
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Von Wattenscheid ging es nicht direkt nach Mülheim, sondern erst nach Wanne-Eickel (Captain abladen) und dann nach Essen (Sister einladen). Nach kurzer Fahrt erreichten wir Speldorf, Mülheims westlichsten Vorort direkt an der Stadtgrenze zu Duisburg. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn war der halbe Stadtteil auf den Beinen um Richtung Stadion zu laufen und zu fahren. Gerade letztere Gruppe zeichnete sich zumindest dafür verantwortlich, dass wir arge Parkplatzprobleme bekamen. Erst auf einem Schulhof wurden wir fündig. Ein Hoch auf das deutsche Bildungswesen. Vor den Stadiontoren kam es zu weiteren Verzögerungen, aber besser Geld durch eine Luke schieben und als Gegenleistung eine Eintrittskarte bekommen, als Jahre im voraus bestellte Tickets in einen elektronischen Schlund zu stecken. Nach dem architektonischen Reinfall in Wattenscheid war der Ausbaugrad und Charme dieser Anlage geradezu überwältigend. Ein richtig netter Oberligaground mit viel Schnick-Schnack (kleines Häuschen aus der zwei Damen Vereinsnadeln und -Wimpel verkaufen, ein schnuckeliges Vereinsheim mit Bier aus Gläsern und und und…) wartete auf den kreuzchengeilen bzw. fußballinteressierten Touristen. |
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| Spiel: |
Das Spiel der punktgleichen (23) Tabellennachbarn (Speldorf auf Platz 14 und über dem Strich, FC Junkersdorf darunter) war ein so genanntes „6-Punkte-Spiel“, denn nur der Sieger dürfte sich noch Hoffnungen auf ein weiteres Jahr Oberliga machen. Zumindest die Gastgeber waren sich ihrer Lage bewusst und gingen von Beginn an beherzt zur Sache. Schon nach acht Minuten schlug der Ball im Gästetor ein, dem ein desolater Abspielfehler in der Hintermannschaft des FC Junkersdorf vorausgegangen war. Auch nach dem Tor blieben die Hausherren optisch überlegen, mussten aber bis zur 70. Minute warten, ehe ein Konter erfolgreich abgeschlossen wurde. Fazit: Sehr netter Sonntagnachmittag mit Oberliga-Fußball Tore: 1:0 (8. Min.) Benedyk, 2:0 (70. Min.) Ferreira |
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| Stimmung: |
Aufgrund der doch recht hohen Zuschauerzahl und des zumindest aus Heimsicht erfolgreichen Spiels war die Stimmung wirklich gut. Nicht dass dem neutralen Betrachter ein Dauersupport oder ähnliches geboten wurde, aber zumindest gingen die Zuschauer gut mit. |
| Stadion: |
Nachdem der Besucher den schönen Eingangsbereich passiert hat, findet er dort eine schöne und gepflegte Anlage vor. Prunkstück ist die kleine überdachte Haupttribüne auf der ca. 200-300 Zuschauer Platz finden. Rechts und links davon gibt es entlang des Spielfeldes noch ein paar Stehtraversen. Die restlichen drei Seiten sind umgeben von Grasswällen, auf denen man stehend auch einen sehr guten Blick über das Spielfeld hat. Daneben laden noch allerlei Buden und die Stadiongaststätte zum Verweilen ein. |
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Tageskilometer: 60 km mit dem Auto von Wattenscheid über Wanne-Eickel und Essen nach Mülheim Saisonkilometer: 34.332 km (10.984 km Flugzeug, 16.026 Km Bahn, 6.452 km KFZ, 180 km Fähre, 690 km Bus) zum Vergleich 04/05: 39.952 km (23.213 km PKW, 5.677 km Bahn, 10.962 km Flugzeug) |
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