|
|
|
Sandhausen, Hardtwaldstadion (2.000 Zuschauer) |
|
|
|
|
|
Quo vadis? TSG Hoffenheim gegen Bayern München (A) oder eine Liga tiefer zu Sandhausen gegen Waldhof Mannheim. Die lokale Presse sprach im Vorfeld letzterer Partie von einem echten Derby und so wurde an diesem Abend Sandhausen unweit von Mannheim und Heidelberg besucht. Aber wie es sich für ein richtiges Derby nun mal gehört, berichteten die lokalen Gazetten im Vorfeld zu dieser Partie üppig. So war u. a. zu lesen, dass man keine Gästefans (man rechnete mit ca. 1.000) zulassen wollte, da in der letzten Saison diese im Stadion erheblichen Sachschaden anrichteten. Aber der Waldhöfer Vereinspräsident versprach, dass sich diese gebessert haben und schickte gleich 25 eigene Ordner mit nach Sandhausen. Auf der Trainerbank des SV Sandhausen sitzt mit Günter Sebert ein echtes Waldhöfer (30 Jahre lang für den SV Waldhof gespielt) Urgestein. Auf der anderen Seite Eugen Hach, dessen Ex-Vereine Fürth und Aachen in dieser Saison an die Tür zur ersten Liga klopfen. Herzlich Willkommen auf einem absteigenden Ast. Rein sportlich ist diese Partie ein Duell aus dem Mittelfeld. Der Zehnte empfängt den Siebten. Wie bitter muss es daher für die Fans aus Mannheim sein, in der Tabelle hinter der TSG Hoffenheim II zu stehen. Nach meiner bescheidenen Ansicht kann der sportliche und wirtschaftliche Abstieg in den letzten Jahren nur an einem Namen festgemacht werden: Uwe Rapolder! Aufgrund einer ordentlichen eingeplanten Zeitreserve kam ich zu der Ehre die erste Eintrittskarte kaufen und auch als erster Zuschauer das Hardtwaldstadion an diesem Abend betreten zu dürfen. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass zwei Hundertschaften staatlicher Ordnungskräfte auch diesem Kurpfalz-Derby beiwohnten. |
|
|
|
|
| Spiel: |
Die 2.000 Zuschauer sahen ein hart umkämpftes und packendes Derby. An Torraumszenen mangelte es wahrlich nicht und das Spiel war von der ersten bis zur letzten Minuten äußerst spannend. Tore: 1:0 (15.) Zdenko Juric, 1:1 (28.) Tequila, 2:1 (50.) Hakan Atik, 2:2 (54.) Benjamin Waldecker, 3:2 (62.) Benjamin Hien. |
|
|
|
| Stimmung: |
Den 1.000 lautstarken Gästefans standen ebenso viele einheimische „normale“ Besucher gegenüber. Support gab es daher nur für die Gäste, die zu Anfang mit einer großen Blockfahne auf ein Heimspiel in Sandhausen hinwiesen. Der heimische Anhang feuerte „Spielsituationsbedingt“ auch einige Male die eigene Mannschaft an. Besonders laut wurde es im Hardtwaldstadion, wenn der Schiedsrichter gegen die Mannheimer pfiff. Da tobte der Mob doch des Öfteren. |
| Stadion: |
Das Hardtwaldstadion in Sandhausen ist eine kleine schmucke Anlage, die man sich für einen Oberligisten wünscht. Da ist zunächst einmal die überdachte Haupttribüne, auf der ca. 500 Zuschauer Platz finden. Daneben bzw. darunter gibt es auf dieser Seite noch mal ca. zehn Stehplatzstufen. Die Gegengerade besteht nur aus sieben Stufen und ist zweigeteilt. Die eine Hälfte ist eingezäunt und die andere nicht. Wohl eine Maßnahme aus dem Spiel der letzten Saison beider Mannschaften. Während der eine Hintertorbereich auch über einige Stufen verfügt ist der andere gänzlich unausgebaut. Daneben schmücken noch ein kleiner Biergarten und ein Kinderspielplatz die Anlage. Das Vereinsheim in dem sich auch die Kassen befinden, ist zwar schon fertig gestellt, war an diesem Abend aber geschlossen. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Tageskilometer: 778 km PKW Mainz - Sandhausen - Berlin Saisonkilometer: 12.519 km (10.218 km PKW, 1.681 km Bahn, 620 km Flugzeug) |
|
| [zurück zur Übersicht | |