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Nach dem Spiel in Trier ging es sofort auf die Autobahn Richtung Luxemburg. Nur ein kleiner Tank- und Shoppingstopp verzögerte die gut einstündige Fahrt nach Metz. Meine beiden Mitfahrer outeten sich als ausgewiesene Kenner der französischen Fanszene und versprachen vorab schon mal einen guten Gästesupport in einem der schönsten Stadien Frankreichs. Fast schon schlafwandlerisch steuerte der Fahrzeugführer das KFZ durch Metz und stellte seinen Untersatz in einem Parkhaus in der Innenstadt ab. Zwar war es bis zum Anpfiff noch gut eine Stunde, aber leider musste sich das Sightseeing auf die Strecke bis zum Stadion reduzieren. Was letztlich schade war, denn Metz präsentierte sich als sehenswerte Stadt. Nun gut, man kann im Leben nicht alles haben. Am Stadion angekommen, herrschte ein Verkehrschaos par excellence. Einlass inklusive Kontrolle gingen zügig und recht locker vonstatten und eine Viertelstunde vor dem Anpfiff nahmen wir unsere Plätze auf der rechten Seite der Gegentribüne ein. Auch für diese Platzwahl muss dem Kartenorganisator (und Fahrer) ein dickes Lob ausgesprochen werden; befanden sich die Plätze nur wenige Meter schräg vom Gästeblock entfernt. Dieser war bereits bis zum Bersten gefüllt und die Anhängerschaft aus Südfrankreich sang sich schon die Kehle aus dem Leib. Aber auch das Stadion war ein echter Augenschmaus, doch dazu später mehr. |
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| Spiel: |
Es war die Partie des 13. gegen den Tabellenfünften. Sportlich gesehen ist das Niveau in der Bundesliga sicherlich höher als in der ersten französischen Division. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Zuschauer ein eher mäßiges Spiel sahen. Vor allem die Abschlussschwäche der Gastgeber dürften den Anhängern des FC Metz einige Nerven gekostet haben. Tor: 0:1 (25. Min.) Luyindula |
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| Stimmung: |
Wenden wir uns erst den Gastgebern zu: Optisch fielen zwei Fanblöcke jeweils hinter den Toren auf. Akustisch waren diese allerdings kaum zu vernehmen, weil die Gästefans so was erst gar nicht zuließen. Der Anhang aus Marseille stand in einer Ecke auf der Hintertorseite, verteilt auf Ober- und Unterrang. Zahlreiche Doppelhalter mit verschiedenen Logos wurden dort präsentiert, welche auf viele Gruppierungen aus Marseille schließen lässt. Später war in Erfahrung zu bringen, dass die im Oberrang befindliche Gruppierung bei Heimspielen in der Südkurve und die anderen in der Nordkurve (kann auch umgekehrt sein) zu finden sind und sich diese nicht gerade wohl gesonnen sind. Auf jeden Fall supportete sowohl der Ober- als auch der Unterrang ohne Unterbrechung und das dermaßen laut, dass eine Unterhaltung während des Spiels nur schwer möglich war. Am auffälligsten waren die orangegekleideten Anhänger mit der typisch französischen Aufschrift „South Winners“ J (Die Farbe Orange rührt übrigens daher, dass die Gruppe einst die Bomberjacken mit dem Innenfutter nach außen trugen). Achja, eine rote Fackel konnte im Heimblock auch ausgemacht werden. Fazit: Allein die Fans von Olympique Marseille waren das Eintrittsgeld wert. |
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| Vereine: |
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| Stadion: |
Das „Stade Saint-Symphorien“ wurde offiziell 1923 in Betrieb genommen. Im Jahre 2001 feierte man eine Art Wiedereröffnung, denn umfangreiche Umbauarbeiten wurden abgeschlossen. Herausgekommen ist ein wirklicher Prachtbau. Jede einzelne der vier völlig unterschiedlichen Tribünen verfügt schon alleine über sehr viel Charme und durch die offenen Ecken wirkt das Stadion auch als Ganzes sehr stimmig. Die Haupttribüne besitzt einen recht großen Oberrang und einen eher kleinen Unterrang. Dazwischen versteckt befindet sich eine Reihe an Logen. Die Gegengerade, wo sich auch der Pressebereich befindet, kommt mit einem Rang aus. Die Hintertorseite mit dem Gästeblock ist zweirangig und auf der gegenüberliegenden Seite findet man gar drei Ränge. Offiziell ist die Spielstätte des FC Metz ein Allseater, wird jedoch in einigen Blöcken von den Fangruppen in Stehplätze „umgewandelt“. Das Fassungsvermögen liegt bei bescheidenen 26.671 Plätzen, was aber vollkommen ausreicht. In der Regel ist das Stadion nur einmal im Jahr ausverkauft, wenn Olympique Marseille kommt. |
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Gruß an dieser Stelle noch an die beiden Mitstreiter der Tour! |
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Tageskilometer: 884 km Trier - Metz - SB (181 km PKW) SB - F. (222 km Zug) F.- Berlin (471 km Flug) Saisonkilometer: 22.958 km (12.311 km PKW, 3.085 km Bahn, 7.562 km Flugzeug) |
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