[zurück zur Übersicht]

 

                   NB I B, Saison 03/04, 04.04.04               

 

  3:2  

 

Papai Termal Pelc - FC Szeged

 

Papa, Varkerti stadion (900 Zuschauer)

 

 

Papa liegt gut 130 km von Budapest entfernt und ist sehr leicht zu finden. Einfach die M1 Richtung Wien in Höhe Györ verlassen und auf die Bundesstraße 83 Richtung Süden fahren. Nach 45 km erreicht man dann Papa, wo das Stadion ausgeschildert ist.  Zuerst war man leicht irritiert weil man nirgends den Vereinsnamen bzw. den Namen des Stadion identifizieren konnte. Aber die gelb-blauen Sitze kamen uns von Fotos irgendwie bekannt vor und die Kassenhäuschen waren auch schon besetzt. Also begab man sich frühzeitig zwecks Aufnahme kühler Getränke ins Stadion. Unser Fahrer war schon wieder am Rande eines Nervenzusammenbruchs, denn auch im vierten und letzten Ground unserer Reise gab es außer Knabberzeugs nichts zu Essen. Aber nun gut, auf persönliche Einzelschicksale konnte man eh keine Rücksicht nehmen und so verballerte der Rest der Truppe die restlichen Forint am Getränkestand.

 

 

Spiel:

Die Protagonisten auf dem Rasen gaben sich an diesem Nachmittag sehr viel Mühe die gut 900 Zuschauer zu unterhalten. Beide Teams spielten im Rahmen Ihrer Möglichkeiten nach vorne und suchten den Torerfolg. In die Pause ging es beim Spielstand von 1:1, was für den Gast ein bisschen schmeichelhaft war, da Papa doch mehr vom Spiel hatte. Im zweiten Durchgang ging dann der Gast sogar überraschend in Führung. Doch Papa gab nicht auf und berannte eifrig das Tor von Szeged. Die Mühen wurden in der 70. und 73. Min belohnt, als das Spiel gedreht wurde. Die Schlussphase war dann noch mal richtig spannend und hektisch, aber Tore fielen keine mehr. Sehr schön kurzweiliger Kick (1:0 35. Min. Jager, 1:1 41. Min. Kurucsai, 1:2 50. Min. Ferenczi, 2:2 70. Min. Stevica, 3:2 73. Min. German).

 

 

Stimmung:

Auch 900 Zuschauer können keine Stimmung machen...

   
Stadion:

Die Heimstätte von Papai Termal Pelc sieht sehr gepflegt aus und ist über zwei Eingänge begehbar, wobei der rechte für die Gäste gedacht ist. Recht imposant wirkt die in der Mitte überdachte Haupttribüne. Sie hat eine Kapazität von mind. 2.000 Plätzen und ist in den Vereinsfarben (gelb-blau) gehalten. Auf der Gegenseite befindet sich dann noch eine kleine unüberdachte Tribüne. Die eine Hintertorseite verfügt lediglich über eine Wall und auf der Gegenseite seht das Clubhaus, welches über eine Art Balkon für die VIP´s verfügt.

 

 

 

 

 

 

 

Man saß noch nicht ganz im Auto, da fing es an zu regnen, wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe. Mit Tempo 30 ging es zurück Richtung Autobahn Wien. Während sich der Ungar mit seinem KFZ an den Straßenrand stellte, da keine Sicht mehr möglich war, zog es unser Fahrer vor, die freie Fahrbahn zu nutzen.

 Der Nachtzug wurde pünktlich erreicht und diesmal klappte das mit dem Schlafen auch ganz gut. Zu gut….

 
[zurück zur Übersicht]