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Hamburg, Stadion Marienthal (ca. 150 Zuschauer) |
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Nach dem Spiel in Bergedorf es via A1, A24 und B5 zurück nach Hamburg. Die Planer der Verbandsliga Hamburg bescherten uns mit dem 18 Uhr Termin von Concordia 2 einen weiteren Stadionbesuch und dieser trieb uns die Tränen vor Freude in die Augen beim Anblick dieser wunderschönen Spielstätte. |
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| Spiel: |
Der 15. (Vorletzte) empfing an diesem Sonntagabend den Neunten, aber nur sechs Punkte trennen die beiden Teams. Es waren gerade mal acht Minuten gespielt, da klingelte es auch schon im Kasten der Gastgeber. Im weiteren Spielverlauf hatten beide Mannschaften genug Möglichkeiten Tore zu erzielen, aber meist wurden diese kläglich vergeben. Dies setzte sich in Halbzeit zwei fort und gegen Ende entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei die Gastgeber sich den Ausgleich durch aus verdient hätten. |
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| Stimmung: |
- Fehlanzeige - |
| Stadion: |
Der Hamburg Stadtteil Marienthal ist eine sehr noble Gegend und beheimatet seit 1907 Concordia Hamburg. Fährt man vom Osterkamp (Geschäftsstelle des Vereins) in die Oktaviostraße findet man auf der rechten Seite Einfamilienhäuser und auf der linken zunächst ein weißes Mauerwerk. Nur die Flutlichtmasten lassen darauf schließen, dass sich hier ein kleines, aber feines Fußballstadion befindet. Über dem alten, heute nicht mehr zugänglichen Haupteingang steht eher unauffällig der Vereinsname. Auf der anderen Seite – im Stadioninneren – sieht man dann die Rückseite des weißen Mauerwerks. Eine sich über die ganze Länge des Spielfeldes erstreckende Tribüne. Zwar nur mit fünf Sitzreihen ausgestattet, aber dafür komplett überdacht. Ansonsten geizt die Sportanlage nicht mit optischen Reizen. Die Gegengerade ist krumm und schief, besteht aus alten breiten Stufen, die sich über 20 Reihen nach oben in die Landschaft einordnen. Die beiden Hintertorseiten laden zudem auch noch zum Verweilen ein. Eine Flutlichtanlage und eine Anzeigetafel sind ebenfalls vorhanden. Das Stadion Marienthal entstand in den 20er Jahren dank der Unterstützung von freiwilligen Arbeitsstunden und Spendengeldern. Als nach dem Krieg die Britten das Areal beschlagnahmten wich der Verein in andere Stadien aus und kehrte erst 1951 an seine alte Wirkungsstätte zurück. Danach wurde noch einmal der Ausbau verbessert. So wurde u. a. der Stehwall erneuert und eine Steinmauer entlang der Oktaviostraße (inklusive Kassenhäuschen) gezogen. Das Fassungsvermögen liegt bei rund 12.000 Zuschauern, wovon ca. 800 überdacht sitzen können. |
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