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                   (Italien) Serie B, Saison 03/04, 21.03.04               

 

   3:5

 

Como Calcio - Livorno Calcio

 

Como,  Stadio Sinigaglia (1.942 Zuschauer)

 

 

Für das letzte Spiel dieser Italien Tour konnte ich den Wagen stehen lassen und zu Fuß zum Stadion gehen.

 

 

 

Spiel:

Torreich, sehr torreich….

0:1 18. Min. Chiellini
1:1 22. Min. Carparelli
1:2 39. Min. Lucarelli
2:2 44. Min. Caparprelli
2:3 62. Min. Lucarelli (Handelfmeter)
3:3 88. Min. Tarantino
3:4 91. Min. Vigiani
3:5 93. Min. Lucarelli

Neben den Toren gab es zusätzlich noch ein verletzungsbedingtes Ausscheiden des Stammtorhüters auf Comer Seite (Der Ersatzmann hatte, vorsichtig ausgedrückt, nicht seinen besten Tag) und ein Handspiel auf der Torlinie (beste Torwartaktion des ganzen Spiels). Dies hatte eine rote Karte und den Handelfmeter zum 2:3 zur Folge.

 

 

Stimmung:

Der Gast aus Livorno war mit ca. 150 Fans angereist. Diese präsentierte sich sehr politisch mit viel Hammer und Sichel auf den Fahnen. Dazu wurden noch Kubafahnen geschwenkt und ein riesiger Penis (wobei ich hier den politischen Zusammenhang nicht begriffen habe). Auf der Gegenseite standen über 1.000 Anhänger des Heimteams in der Kurve und zündeten Rauch und sangen lautstark. Dies und das torreiche Spiel rundeten einen sehr schönen Nachmittag am Comer See.

   

 

 

 

Stadion:

Das Besondere am Stadio Sinigaglia ist sicherlich die Lage. Der angrenzende Lago di Como ist nur noch durch die Uferstraße getrennt. Ansonsten weißt die Heimstätte von Como Calcio keine baulichen Besonderheiten auf. Die Haupttribüne ist überdacht, leicht zurückgesetzt bebaut und ist ca. eine Hälfte lang. Auf der anderen Seite sitzt der Zuschauer auf Betonstufen. Die Gegentribüne ist zweigeteilt. Oben Beton und davor Stahlrohrtribünen, die nicht unbedingt zum Sitzen einladen. Durch die ovale Form des Stadion ist die Kurven relativ weit weg vom Spielfeld. Auf der Seite, wo beim Heimspielen die Como Fans stehen gibt es zwei Stahlrohrtribünen. Diese sind nicht aneinandergebaut und so klafft mitten durch den Anhang ein breites Loch. Auf der Gegenseite stehen üblicherweise die Gästefans. Das Platzangebot ist dort sehr gering, macht aber einen recht neuen Eindruck. Das Stadio Sinigaglia ist keine Schönheit, aber allein wegen der prächtigen Seelage besuchenswert.

 

 

 
 
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